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WIFO-Publikationen (11078 Treffer)

WIFO Research Briefs, 2022, (1), 11 Seiten
Online seit: 20.01.2022 0:00
Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt gestaltete sich 2021 besser als noch im Frühjahr erwartet wurde, als angenommen wurde, dass das Vorkrisenniveau in der Beschäftigung erst 2022 erreicht werden würde. Tatsächlich wurde im Jahresdurchschnitt 2021 das Vorkrisenniveau bereits übertroffen. Dennoch gibt es weiterhin noch Aufholbedarf in den kontaktintensiven Branchen Beherbergungs- und Gaststättenwesen, im Bereich Verkehr und Lagerei, und hier insbesondere im Bereich Land- und Luftverkehr, Kunst, Unterhaltung und Erholung sowie in den persönlichen Dienstleistungen, aber auch bei den Reisebüros, wo das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht werden konnte. Für 2022 erwartet das WIFO, dass sich der Arbeitsmarkt weiter günstig entwickeln wird, obschon Unsicherheit nach wie vor in Hinblick auf die pandemische Entwicklung besteht.
Ein Blick auf die Gemeindefinanzen 2020 bis 2023 (A Brief Look at Municipal Finances 2020 to 2023)
Monographien, Jänner 2022, 28 Seiten
Auftraggeber: Österreichischer Gemeindebund
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 18.01.2022 10:30
 
Der vorliegende Bericht bietet einen Rückblick auf 2020 sowie eine Vorschau auf die Entwicklung der Budgetsituation der Gemeinden in Österreich. Die wirtschaftliche Entwicklung ist seit nunmehr zwei Jahren durch die COVID-19-Pandemie geprägt. Im Krisenjahr 2020 war für die Gemeinden ein kräftiger Zuwachs der kommunalen Finanzschulden zu verzeichnen. Die Erwartungen über die budgetäre Situation der Gemeinden in den Jahren 2021 bis 2023 sind von einer gewissen Entspannung durch die prognostizierte positive konjunkturelle Entwicklung bestimmt. Allerdings bremsen die Beschlüsse zur ökosozialen Steuerreform die Einnahmendynamik der gemeinschaftlichen Bundesabgaben.
WIFO Working Papers, 2022, (641), 35 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Online seit: 11.01.2022 0:00
Emission trading has been the key instrument in the EU's climate policy since its introduction in 2005. According to economic literature, emissions trading should ensure the achievement of a given reduction target at the lowest possible costs, by equalising marginal abatement costs of the installations covered. According to previous studies, however, only a limited number of companies have engaged in trading pointing at a limited economic efficiency of the scheme. This paper contributes to the growing body of empirical literature on allowance transactions by providing an analysis for Austria. For this purpose, two approaches are combined – a quantitative analysis of data on allowance transactions from the EUTL and a survey among Austrian firms in the EU ETS on their trading behaviour, motivations, and strategies. Our results show that allowance transactions have increased over time and that Austrian companies in the EU ETS tend to mainly acquire allowances in the market. The majority of Austrian companies reported compliance as the main motive for purchasing allowances. However, they stated that the time horizon of buying allowances for compliance purposes has been rather short so far, but some Austrian ETS participants intend to emphasise earlier purchases and consider a longer period in their purchasing strategy. Moreover, our analysis shows that it is a limited number of large companies (trading companies and large energy suppliers) that is very active in the market. Market actors have gotten accustomed to this new market for emissions over the past 16 years which is illustrated by increasing quantities and volumes traded. Nevertheless, for Austrian companies there is some potential for adapting their trading strategies in order to incorporate the future challenges, primarily for those companies not used to trading on international energy or resource markets.
Konjunkturklima verschlechtert sich, große Unterschiede zwischen Sektoren. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Dezember 2021 (Economic Climate Worsens, Large Differences Between Sectors. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of December 2021)
WIFO-Konjunkturtest, 2021, (12), 11 Seiten
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Rechenzentrum
Online seit: 07.01.2022 14:00
Die Stimmungslage unter den österreichischen Unternehmen verschlechterte sich im Dezember infolge der vierten Welle der COVID-19-Pandemie. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit 12,0 Punkten (saisonbereinigt) rund 5,7 Punkte unter dem Wert des Vormonats (17,7 Punkte). Die Indexrückgänge sind jedoch stark in Sektoren und Branchen konzentriert, die direkt oder indirekt von der Pandemie und den Einschränkungsmaßnahmen besonders betroffen sind. Die Unternehmen erwarten für die nächsten Monate eine Abkühlung der Konjunkturdynamik.
WIFO Research Briefs, 2021, (15), 11 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Online seit: 21.12.2021 0:00
Die Maßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie haben dazu geführt, dass Schulen in den meisten EU-Ländern (zum Teil) geschlossen wurden. Internationale Daten zu Schulschließungen zeigen, dass sich Österreich in der Anfangsphase der Pandemie ähnlich wie die meisten anderen untersuchten Länder verhielt. In der zweiten Phase zwischen September 2020 und Juni 2021 waren die Schulen jedoch vergleichsweise lange geschlossen, während andere Länder ohne weitere Schulschließungen durch die COVID-19-Pandemie kamen. Die internationale Literatur zu den Effekten von Schulschließungen zeigt mehrheitlich, dass Schulschließungen durch die COVID-19-Pandemie vor allem die jüngeren Schulkinder als auch die Gruppe der Schulkinder aus sozioökonomisch benachteiligten Haushalten besonders getroffen haben, sodass ein nachhaltiger Förderfokus auf diese Gruppen gelegt werden sollte. Für Österreich liegen bislang nur Befragungsbefunde zu den Auswirkungen von Schulschließungen vor. Nun gilt es, diese Erkenntnisse um standardisierte Leistungstests zu ergänzen, um das Förderstundenpaket gezielt und evidenzbasiert weiterzuentwickeln.
WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 12/2021 (WIFO-Monatsberichte, no 12/2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(12), 72 Seiten
Online seit: 22.12.2021 0:00
 
Stefan Ederer, Konjunkturerholung in Österreich verzögert sich • Michael Peneder, Benjamin Bittschi, Angela Köppl, Peter Mayerhofer, Thomas Url, Das WIFO-Radar der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft 2021 • Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Marian Fink, Margit Schratzenstaller, Steuerreform 2022/2024 – Gesamtwirtschaftliche Wirkungen • Ina Meyer, Mark Sommer, Recycling von Lithium-Ionen-Batterien. Ökonomische Effekte im Kontext von Klimaschutz und Ressourcenschonung
WIFO
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(12), S.911-923
Online seit: 22.12.2021 0:00
 
Recycling von Lithium-Ionen-Batterien. Ökonomische Effekte im Kontext von Klimaschutz und Ressourcenschonung (Recycling of Lithium-ion Batteries. Economic Effects in the Context of Climate Mitigation and Resource Conservation)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(12), S.899-909
Online seit: 22.12.2021 0:00
 
Die Transformation zu einer CO2-armen Wirtschaft auf der Basis von erneuerbaren Energietechnologien führt zu einem erheblichen Anstieg der Nachfrage nach Rohstoffen. Auf globaler Ebene würde eine konzertierte Umsetzung der Pariser Klimaziele nach Berechnungen der Internationalen Energieagentur eine Vervierfachung des Materialbedarfs für saubere Energietechnologien bis 2040 bedeuten. Österreich hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu sein. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Nachfrage nach batteriebetriebenen Fahrzeugen, da deren Bestand stark steigen müsste, um den Verkehr zu dekarbonisieren. Die Zahl der elektrisch betriebenen Pkw könnte daher bis 2040 auf über 5 Mio. ansteigen (Maximalszenario). Aufgrund der begrenzten Lebensdauer von Energiespeichern folgt daraus ein wachsendes Aufkommen an End-of-Life-Lithium-Ionen-Batterien (EoL-LIB) von bis zu 144.000 t pro Jahr, das entsprechend entsorgt werden müsste. Der vorliegende Beitrag analysiert die ökonomischen Auswirkungen der Sammlung, Behandlung und des Recyclings von verbrauchten Lithium-Ionen-Batterien in Österreich. Die Bewertung der notwendigen Investitionen und der Betriebskosten zeigt, dass die Profitabilität von Recyclinganlagen wesentlich vom Verkaufspreis der gewonnenen Rohstoffe auf dem Weltmarkt abhängt. Bei ungünstiger Preisentwicklung muss die Profitabilität durch die Einhebung einer Entsorgungsgebühr von zumindest 0,185 € je kg EoL-LIB sichergestellt werden. Der gesamtwirtschaftliche Effekt ist in allen drei untersuchten Preisszenarien positiv. Das Recycling von LIB trägt nicht zuletzt zu öffentlichen Gütern wie Klimaschutz und Ressourcensicherheit bei.
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(12), S.883-898
Online seit: 22.12.2021 0:00
 
Im vorliegenden Beitrag werden die Auswirkungen der Steuerreform 2022/2024 in der im Ministerrat am 15. Dezember 2021 beschlossenen Fassung mit Hilfe des WIFO-Macromod ex ante abgeschätzt. Dabei werden zwei Modellvarianten verwendet: erstens das Standardmodell, um den Vergleich mit früheren Steuerreformen zu erleichtern, und zweitens eine Modellvariante, die eine kurzfristig schwächere Reaktion des privaten Konsums auf Einkommensänderungen unterstellt. Mit der zweiten Variante soll der deutlich erhöhten privaten Ersparnisbildung in der COVID-19-Krise und ihrem Einfluss auf die private Konsumnachfrage Rechnung getragen werden. Die Variante mit niedriger Konsumelastizität wurde auch für die Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Wirkung der Steuerreformmaßnahmen durch das WIFO herangezogen. Die Ergebnisse der Modellrechnungen werden jeweils in Form einer kumulierten Abweichung zum Basisszenario – der mittelfristigen WIFO-Prognose 2022 bis 2026 ohne Steuerreform vom 8. Oktober 2021 – ausgewiesen. Durch die Steuerreform werden die privaten Haushalte im Zeitraum 2022 bis 2026 um insgesamt rund 25 Mrd. € entlastet (gemäß WIFO-Schätzung). Die Unternehmen werden ab 2023 (mit effektiver Wirksamkeit ab 2024) bis 2026 kumuliert mit 2,8 Mrd. € unterstützt. Gegenüber den Begutachtungsentwürfen zum Bundesfinanzgesetz vom 18. November ist die Entlastung der privaten Haushalte in der nunmehr beschlossenen Fassung der Steuerreform 2022 um 400 Mio. € höher, kumuliert bis 2026 jedoch um 850 Mio. € geringer. Der Einnahmenentgang des Staates wird durch eine CO2-Bepreisung und durch Mehreinnahmen, die sich aus einer durch die Entlastung induzierten höheren wirtschaftlichen Aktivität ergeben, gedämpft (2022 um 16% und 2026 um 64%). Gegenüber dem Basisszenario erhöht die Steuerreform das reale BIP um 0,8% und die Beschäftigung um 27.600 Personen (+0,6%); die Staatsverschuldung nimmt um 13,2 Mrd. € und die Schuldenquote um 1,5 Prozentpunkte zu (jeweils kumuliert bis 2026).
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(12), S.869-881
Online seit: 22.12.2021 0:00
 
Das WIFO-Radar der Wettbewerbsfähigkeit erfasst die Leistungsfähigkeit des Standortes Österreich unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Zielgrößen. Im Durchschnitt über 24 Indikatoren konnte Österreich seine relative Position gegenüber dem Vorjahr etwas verbessern und lag zuletzt unmittelbar hinter dem oberen Drittel der europäischen Vergleichsländer. Hohe Prozentränge erzielt Österreich in Bezug auf die Pro-Kopf-Einkommen, die regionale Verteilung und den Außenhandel. In den Dimensionen "soziale Lebensverhältnisse" und "Einsatz natürlicher Ressourcen" liegt Österreich dagegen nur im europäischen Mittelfeld.
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