WIFO-Studien

Die Auftragsarbeiten des WIFO werden regelmäßig als Studien publiziert. Sie stehen wie die laufenden Publikationen (z. B. Konjunkturprognose, Bundesländerberichte) als Print- und Online-Version gegen Kostenbeitrag zur Verfügung.

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Aktuelle Ausgaben (1986 Treffer)

Ein Blick auf die Gemeindefinanzen 2020 bis 2023 (A Brief Look at Municipal Finances 2020 to 2023)
Monographien, Jänner 2022, 28 Seiten
Auftraggeber: Österreichischer Gemeindebund
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 18.01.2022 10:30
 
Der vorliegende Bericht bietet einen Rückblick auf 2020 sowie eine Vorschau auf die Entwicklung der Budgetsituation der Gemeinden in Österreich. Die wirtschaftliche Entwicklung ist seit nunmehr zwei Jahren durch die COVID-19-Pandemie geprägt. Im Krisenjahr 2020 war für die Gemeinden ein kräftiger Zuwachs der kommunalen Finanzschulden zu verzeichnen. Die Erwartungen über die budgetäre Situation der Gemeinden in den Jahren 2021 bis 2023 sind von einer gewissen Entspannung durch die prognostizierte positive konjunkturelle Entwicklung bestimmt. Allerdings bremsen die Beschlüsse zur ökosozialen Steuerreform die Einnahmendynamik der gemeinschaftlichen Bundesabgaben.
Monetäre Familienleistungen für unterschiedliche Haushaltskonstellationen 2021 (Monetary Family Benefits 2021 for Different Household Constellations)
Monographien, Dezember 2021, 67 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 16.12.2021 19:00
Familien mit Kindern erfahren in Österreich durch Geldleistungen sowie Steuererleichterungen staatliche Unterstützung. Die in der Studie berechneten Leistungshöhen betragen durchschnittlich 210 € in Form direkter Geldleistungen sowie 118 € in Form von Steuererleichterung pro Kind und Monat. In der Arbeit werden auch die unterschiedlichen Leistungshöhen für Haushalte in Abhängigkeit von Anzahl und Alter der Kinder, der Haushaltszusammensetzung sowie der Einkommenshöhen der Eltern berechnet. Die Wirkungsweise unterschiedlicher Familienleistungen wird anhand von Simulationen für hypothetische Familien untersucht. Die Leistungshöhen werden schließlich anhand empirischer Daten ermittelt.
Mark Sommer, Ina Meyer (WIFO), Silvia Scherhaufer, Florian Part, Peter Beigl (ABF-BOKU)
Monographien, Dezember 2021, 72 Seiten
Final report to the "Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank", Grant No 18054 (Project Co-ordinator: Gerhard Streicher)
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur Wien
Online seit: 15.12.2021 0:00
 
A concerted worldwide effort to reach the goals of the Paris Agreement, i.e., climate stabilisation to well below +2°C above pre-industrial levels, and decarbonisation until mid-century, brings about a substantial increase in raw material demand for clean energy technologies. Yet, energy transition raw materials show high emission intensities in production. Producing secondary resources, in particular metals, from recycling End-of-Life (EoL) waste streams of photovoltaics, e-vehicles, and wind (PEW) requires substantially less energy input than converting it from ore. Recovering resources from waste streams through recycling therefore relieves pressure i.a. in primary resource supply, and climate mitigation. Despite a growing stock of literature on the beneficial effects of circular material principles such as recycling, the evidence base for its economic potentials at system level (i.e., for nation states) remains vague. The aim of the study is firstly, to quantify the potential of EoL waste streams of PEW, including the strategic raw materials for recycling resulting from decarbonizing the Austrian economy, and secondly, to assess the economic impacts from potential recycling loops of PEW using the macroeconomic model WIFO.DYNK. Results show that from an investor's point of view, recycling plants appear not to be profitable under different price assumptions. Introducing a minimum "gate-fee" for EoL waste streams can yet trigger the profitability and ensure relevant investments for recycling are made. From a macroeconomic point of view, it brings about value-added and employment creation, and additional dividends in the spheres of climate mitigation and resource security.
Fehlzeitenreport 2021. Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich – Frühintervention, Wiedereingliederung und mentale Gesundheit (Absence from Work Report 2021. Absences Due to Sickness and Accidents in Austria – Early Intervention, Re-Integration and Mental Health)
Monographien, Dezember 2021
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien – Wirtschaftskammer Österreich – Dachverband der Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 17.12.2021 10:00
 
Der Fehlzeitenreport vermittelt einen Überblick über Entwicklung und Verteilung der gesundheitlich bedingten Fehlzeiten in Österreich. 2020 verbrachten die unselbständig Beschäftigten durchschnittlich 12,7 Kalendertage im Krankenstand. Diese Zahl ist um einen halben Tag niedriger als im Vorjahr und entsprach einem Verlust an Jahresarbeitszeit von 3,5%. Die Beschäftigungsrückgänge 2020 führten sowohl zu Rückgängen der Fehlzeiten insgesamt aber auch je versicherter Person. Das Schwerpunktmodul widmet sich den Instrumenten der Frühintervention und Wiedereingliederung für Personen mit langen Krankenständen und psychischen Erkrankungen.
WIFO-Konjunkturprognosen, Dezember 2021, 36 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 15.12.2021 10:30
 
Die kräftige Konjunkturerholung in Österreich im Frühjahr und Sommer 2021 wird im 2. Halbjahr durch den neuerlichen Lockdown, anhaltende Lieferengpässe und hohe Rohstoffpreise gebremst. 2022 dürfte sich die Wirtschaft nach der Aufhebung der Einschränkungen rasch wieder erholen. Aufgrund der schrittweisen Auflösung der Hemmnisse wird für das Gesamtjahr 2022 ein kräftiges Wachstum erwartet. 2023 schwenkt die österreichische Wirtschaft dann auf einen moderaten Wachstumskurs ein. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich im Prognosezeitraum günstig. Die Inflation wird auch 2022 hoch bleiben.
Monographien, November 2021, 75 Seiten
Auftraggeber: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 23.12.2021 0:00
 
Die Studie untersucht Aspekte der wirtschaftlichen Verflechtungen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Niederösterreich. Diese Aspekte umfassen die Nachfrageseite (die Einbettung der Institutionen in die regionale Wirtschaft) wie auch die Angebotsseite (die Auswirkungen auf die regionale Produktivität und Innovation wie auch die individuellen Verdienstmöglichkeiten). Die geschätzten Effekte sind beträchtlich: So beschäftigen diese beiden Sektoren direkt rund 7.000 Beschäftigte, 1% der Gesamtbeschäftigung in Niederösterreich. Über Zulieferbeziehungen und Konsumeffekte werden weitere 9.000 Beschäftigte ausgelastet, rund die Hälfte davon in Niederösterreich. Diese Effekte sind regional naturgemäß stark auf die Standorte der Hochschulen und Forschungseinrichtungen konzentriert; am bedeutendsten sind sie für den Bezirk Krems, in dem rund 13% der Beschäftigten direkt oder indirekt mit dem Hochschulbereich verbunden sind. Aber auch in Tulln, Wiener Neustadt und Baden sind diese Verflechtungen beträchtlich, mit knapp 3% bis rund 5% Anteil an der regionalen Beschäftigung. Die "Tertiärprämie", also der individuelle Mehrverdienst durch tertiäre Ausbildung, wird auf 12.000 € brutto pro Jahr und Absolventin bzw. Absolvent geschätzt, die regionale Arbeitsproduktivität in Niederösterreich durch die Hochschulstandorte auf fast 700 € pro Kopf (Beschäftigte) und Jahr. Die von Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Niederösterreich angemeldeten Patente sind überdurchschnittlich innovativ, wenn auch zahlenmäßig unter dem österreichischen Durchschnitt.
 
The economic picture in 2021 turned out better in the Austrian construction sector than predicted six months ago. Current official baseline data show a smaller decline in construction in 2020. Additionally, strong momentum in the first half of 2021 points to a significantly higher increase in construction output in 2021. Growth in the construction sector as a whole thus remained close to the overall European trend. Non-residential and civil engineering showed a relatively strong expansive development in 2021 which can be seen as a counter-reaction to the negative impact of the pandemic in the year before. Residential construction, which recorded the smallest declines and is already at a high level, shows the lowest growth potential.
 
The latest update of the European construction market forecasts presented at the 92nd Euroconstruct conference, organised by CRESME, in Verona, Italy on 11 to 12 November 2021 showed more favourable dynamics in European construction markets than the previous forecast. On the one hand, the pandemic-related decline was less severe in 2020. On the other hand, a stronger upswing is expected for 2021. Of the 19 Euroconstruct member countries, 17 recorded growth in construction for 2021. Only Germany and Slovakia show a declining development. The German construction industry was only slightly affected by the pandemic and is slowly weakening from a high level. Slovakian construction production was already contracting before the crisis. Construction markets in the other countries will expand in 2021, with the highest dynamics in Belgium, Italy and the United Kingdom. Overall, construction output in the Euroconstruct area is forecast to reach 1,740 billion € in 2021. The Euroconstruct Country Report provides detailed information about the construction market trends and its fundamentals in each of the 19 Euroconstruct member countries until 2024. The forecasts and analyses are presented on the country level and are based on a comparable harmonised dataset for the major construction sectors and indicators. The macroeconomic framework conditions are included additionally. – With contributions by Barbour Abi, Anne-Sophie Alsif, Anna Brinkhagen, Anders Bjerre, Harvir Dhillon, Ludwig Dorffmeister, Antonio Coimbra, Thomas Endhoven, Josep Ramon Fontana, David Frič, János Gáspár, Johan Grip, Roch-Eloi Grivet, Paul Groot, Tom Hall, Annette Hughes, Radovan Kostelník, Nathalie Kouassi, Michael Klien, Nathalie Kouassi, Vladimir Lenko, Jean-Pierre Liebaert, Nejra Macic, Arend Olt-hoff, Pascal Marlier, Markku Riihimäki, Stefanie Siegrist, Sara Snöbohm, Mariusz Sochacki, An-tonella Stemperini, Mercedes Tascedda and Michael Weingärtler.
 
The weaker negative impact of the pandemic on construction in 2020 compared to the overall economy and a strong upward trend in 2021 leads to a favourable economic picture in European construction. The latest forecasts from the 92nd Euroconstruct analysis show that the 2020 losses will be already fully compensated in 2021. Housing is a major contributor to this positive development. But in contrast to previous crises, the momentum is not coming exclusively from the new construction segment. In 2021, new residential construction, as well as housing renovation, will jointly contribute to the upswing. Significant impulses are also coming from civil engineering, especially from public construction programmes. The rebound in non-residential construction will also start in 2021 but to a much lesser extent. Detailed results and forecasts were presented to a professional audience at the 92nd Euroconstruct Conference in Verona, Italy from 11 to 12 November 2021. The Euroconstruct Summary Report provides a macroeconomic analysis and an overview of the European construction industry by sectors (housing, non-residential construction, and civil engineering; split in new and renovation, respectively) up to 2024. – With contributions by Roch-Eloi Grivet, Nathalie Kouassi, Pascal Marlier, Antonio Mura, Markku Riihimäki and Antonella Stemperini.
Robert Stehrer, Roman Stöllinger (IHS), Harald Oberhofer, Yvonne Wolfmayr (WIFO)
FIW-Jahrsgutachten. Die österreichische Außenwirtschaft – Update 2021 (FIW Annual Report. Foreign Trade – Update 2021)
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wiener Institut für internationale Wirtschaftsvergleiche – Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Rechenzentrum – Johannes Kepler Universität Linz – Universität Wien – Universität Innsbruck, Institut für Management, Dienstleistungen und Tourismus – Wirtschaftsuniversität Wien
Online seit: 19.11.2021 0:00
Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie liefert das Kompetenzzentrum "Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft" (FIW) mit dem Update zum FIW-Jahresgutachten 2021 eine Aktualisierung der globalen sowie österreichischen Wirtschafts- und Handelsentwicklung und gibt einen kurz- und mittelfristigen Ausblick. Für die österreichischen Gesamtexporte von Waren und Dienstleistungen geht das FIW auf Basis der Prognose des Jahresergebnisses für 2021 von einem Wachstum von 8,6% (preisbereinigt) aus. Im Jahr 2022 rechnet das vorliegende Update mit einem Exportwachstum von 8,9%. Die hohe Exportdynamik im Jahr 2021 ist auf den Warenhandel zurückzuführen, der mit rund 10,6% wachsen dürfte. Der Dienstleistungsexport dürfte nach 2020 auch 2021 einen Rückgang um 1,3% in Kauf nehmen müssen. Dies ist vor allem auf die schwache Wintersaison im Reiseverkehr zurückzuführen.
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